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Die Größe machts: Dateigrößen und was man tun kann

04.02.2011

Manchmal kommt es auf die Größe an - wenn man Daten per E-Mail versenden will zum Beispiel. Erfahren Sie, wie man große Dateien kleiner bekommt.

Wenn Sie eine Datei versenden wollen und feststellen, dass die Datei sehr groß ist (zum Beispiel größer als 2MB), dann können mehrere Probleme auftreten:

  • Sie können die Mail nicht versenden, weil der Mail-Provider keine so großen E-Mails akzeptiert. Typische Grenzen (abhängig von Ihrem Mail-Anbieter) sind 10 MB oder manchmal auch nur 2 MB je Mail.
  • Die Datei ist vielleicht 2 MB groß, die Mail wird aber 3 MB groß - das liegt an dem Format, in das binäre Anhänge einer Mail verwandelt werden. E-Mail war eigentlich nicht dafür vorgesehen Anhänge (und vor allem große Anhänge) zu versenden. Daher ist die Umsetzung nicht optimal.
  • Der Empfänger freut sich nicht darüber, dass plötzlich eine Riesenmail im Postfach liegt: diese kann den zulässigen Speicherplatz überfüllen - dann wird die Mail abgelehnt oder gerade so eben ausfüllen, dann werden andere E-Mails abgelehnt.
  • Der Empfänger braucht Geduld: das Herunterladen dauert lang.
  • Der Sender braucht Geduld: das Hochladen dauert noch viel länger (zumindest bei Standard-DSL-Anschlüssen).
  • und einige mehr…

Was kann man also tun?

  • Tipp 1: wenn Sie Bilder oder Dokumente mit Bilder versenden, dann skalieren Sie vorher die Bilder herunter (also verkleinern Sie die Auflösung mit einem Zeichenprogramm). Gerade bei Dateien, in die man Fotos einfügt, werden die Fotos nur in der Anzeige skaliert, die Datengröße bleibt aber gleich. Daher skalieren Sie die Bilder vorher auf eine passende Größe, speichern Sie die Fotos im png-Format oder jpeg-Format mit einem Kompressionsfaktor von mindestens 5.Und danach fügen Sie die Dateien erst in das Dokument ein. So kann man erhebliche Größeneinsparungen erzielen (typischerweise von 3MB je Bild runter auf 50 bis 100KB, also 1/30 bis 1/60 der ursprünglichen Größe).
  • Tipp 2: verschicken Sie keine großen Dateien, sondern legen Sie diese auf einem Webspeicher ab. Viele Mail-Anbieter bieten solche Datei„parkplätze“ an. Informieren Sie sich darüber. Dann müssen Sie nur noch den Link versenden.
  • Tipp 3: nutzen Sie ggf. ein Packprogramm (Zip, Rar, gzip usw.), um den Anhang zu komprimieren.

Wenn Sie den ersten Tipp beherzigen, dann können Sie sich die anderen Tipps meist sparen.


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