IT-MÜCKE

Einfach erklärt: Virtualisierung

08.01.2011

Was ist Virtualisierung und welchen Nutzen bringt das?

Fangen wir bei diesem Thema mal von ganz vorne an: ein Rechner besteht ja meist aus einem Computer, einem Bildschirm, einer Tastatur, einer Maus und vielleicht noch aus anderen Geräten, die angeschlossen sind.

Ein Rechner kann aber auch ein sogenannter Server sein. Server sind Rechner, die nur eine oder wenige bestimmte Aufgaben für andere Rechner erledigen. Beispiele:

  • zentrale Datenspeicherung auf einem NAS (das NAS ist dann der Server)
  • ein Webserver stellt die Webseite zur Verfügung, die man im Browser aufruft
  • ein zentral bereitgestelltes Programm, z.B. ein Warenwirtschaftssystem, auf das viele Mitarbeiter zugreifen können, läuft auf einem Server

Diese Rechner physikalisch vorhanden. Ihr Rechner, an dem Sie jetzt sitzen und diese Webseite lesen, ist ja tatsächlich vorhanden, Sie sitzen vor dem Bildschirm und können diesen anfassen.

Bei der Virtualisierung gibt es - vereinfacht gesagt - einen physikalischen Rechner, auf dem mehrere virtuelle Rechner laufen. Diese virtuellen Rechner haben keine physikalisch vorhandenen Geräte, wie Bildschirm, Maus, Tastatur usw., können aber die Geräte des echten Rechners mit benutzen (falls nötig).

 

VirtualisierungGanz vereinfacht kann man sich das so vorstellen:\\
stellen Sie sich vor, Sie haben einen Raum voller Rechner. Nun nehmen Sie diesen Raum und stecken ihn in einen einzigen Rechner hinein - das ist Virtualisierung. Viele Rechner teilen sich einen echten Computer.

Warum macht man das?

Durch Virtualisierung können Ressourcen besser verteilt werden. Oftmals läuft ein Rechner nicht auf Volllast, sondern wird nur ein wenig beansprucht. Ihm deswegen einen ganzen physikalischen Rechner zur Verfügung zu stellen ist Verschwendung. Installiert man nun mehrere Rechner auf diesem einen Computer, so teilen sich die virtuellen Rechner die echten vorhandenen Ressourcen.

Virtuelle Rechner lassen sich sehr einfach komplett sichern und ebenso einfach wieder herstellen. Stellen Sie sich vor, man nimmt eines vorhandenen echten Rechner und kopiert ihn einfach, die Kopie legt man ins Lager und falls der echte Rechner zerstört oder geklaut werden sollte, holt man seine Kopie aus dem Lager und stellt ihn wieder auf. So ähnlich ist das mit virtuellen Rechnern möglich. Gerade im Geschäftsumfeld ist das natürlich ein großer Vorteil: die Ausfallzeiten bleiben also gering, da nur der Virtualisierungsrechner neu hingestellt werden muss - die virtuellen Rechner lassen sich dann ganz schnell wieder in Betrieb nehmen.

Nehmen Sie an, sie nutzen die virtuellen Rechner stärker und öfter und stellen irgendwann fest, dass der echte vorhandene Rechner zu schwach für die höhere Last ist. Bei Virtualisierung können Sie die zu Grunde liegende Hardware vergrößern - und das meist im laufenden Betrieb. Die virtuellen Rechner laufen einfach weiter - dann auf besserer Hardware. Sie können auch sogenannte Cluster bilden: mehrere echte Rechner teilen sich die Arbeit auf. So laufen die virtuellen Rechner verteilt auf mehreren echten Rechnern. 

Bei IT-MÜCKE setzen wir auf Virtualisierung. Die IT-MÜCKE Box ist unsere Virtualisierung-Lösung. Standardisierte Hardware, für den Dauerbetrieb optimiert, unzählige Möglichkeiten und echte Kostenreduzierung.

Virtualisierung machts möglich.

Wir bieten ferne für jede IT-MÜCKE Box die automatisierte Fernüberwachung. So können wir frühzeitig agieren statt reagieren, wenn es bereits zu spät ist.


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