IT-MÜCKE

Ein Projekt - Phase 2: Beratung

20.12.2010

Hier nun Teil 2 der Beschreibung eines Projektes

In Phase 2 - der eigentlichen Beratung - spreche ich die Ergebnisse mit dem Kunden durch, erörtere offene Fragen und beginne mir ein Bild von möglichen Lösungen zu machen. In diesem Fall schlug ich vor als Betriebssystem für die Arbeitsplätze die Netbook-Edition von Ubuntu zu nutzen - eine sehr einfache und unkomplizierte Oberfläche für Anwender, die von den vielen Möglichkeiten eines Windows, Gnome, KDE usw. einfach überfordert sind (und das sind sehr, sehr viele).

Der Kunde erhält von mir eine IT-MÜCKE NAS-Box - also eine kleine Ausgabe der IT-MÜCKE Box. Also Hardwaregrundlage dient ein Shuttle-System erweitert um spezielle für den Dauerbetrieb geeignete  Komponenten. Die Grundfunktion wird die eines typischen NAS sein, also ein zentraler Speicher. Die Filialen greifen also auf den zentralen Speicher zu und legen dort Daten ab. Dadurch kann ein Backup des NAS alle Daten aller Filialen sichern.

Die einzelnen Computer in den Filialen werden ausgetauscht und laufen zukünftig mit einer Ubuntu-Netbook-Edition. Für diese PCs erstelle ich eine eigene Live-CD, also das komplette System kann notfalls über eine CD gestartet werden. Ich richte zahlreiche Programme nutzfertig ein, erweitere z.B. den Browser (Firefox) um einige Add-Ons, wir restrukturieren die Dateiablage, ich richte eine kleine Groupware-Lösung ein und vereinheitliche die E-Mail-Lösung.

Sehr zeitaufwändig ist bei einem solchen Projekt tatsächlich die Angebotserstellung. Die Wünsche des Kunden müssen berücksichtigt werden, dabei darf ein - meist unklares - Budget nicht überschritten werden und gleichzeitig möchte ich möglichst hohe Qualität erreichen - nichts ist ärgerlicher als nachträgliche Qualitätsprobleme. Das fällt mir am schwersten - auf der einen Seite der Wunsch ein möglichst günstiges Angebot zu erhalten - auf der anderen Seite der Anspruch, dass danach alles funktionieren soll. Ohne gewisse Ansprüche an eine Mindestqualität ist das einfach nicht machbar. Und die kostet nunmal etwas.

Natürlich werden die Angebote noch mehrfach geändert und an neue Anforderungen angepasst. Letztendlich muss die benötigte Zeit geschätzt werden - was mir sehr schwer fällt.

Aber am Ende standen drei Angebote und der Kunde entschied sich für einen Mittelweg.

Es folgten weitere Tests und Absprachen über neue Software und alte Software, die weiter benutzt werden soll. Weitere Beratungen mit dem Kunden und seinen Mitarbeitern und Rücksprachen mit Partnern nahmen einige Zeit in Anspruch. Aber nach ein paar Tagen konnte die Bestellung für die Hardware aufgegeben werden.

Nun beginnt Phase 3 - die Umsetzung. Dazu mehr im dritten Teil dieser Blog-Reihe.


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